Rechtsanwalt Weber: Windkraftanlagen und Lärmbelästigung
 

Windkraftanlagen: Lärmbelästigung

Windkraftanlagen, LärmbelästigungRechtsanwalt
Hans-Peter Weber


Windkraftanlagen & Lärmbelästigung

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Hans-Peter Weber im Dezember 2002

Windkraftanlagen arbeiten nicht ohne Geräusche. Bei Betrieb dürfen die Windkraftanlagen bestimmte Lärmpegel nicht überschreiten. Dabei ist insbesondere die Gebietscharakterisierung zu beachten, um den noch zulässigen Pegel zu bestimmen.

Die TA-Lärm nennt für die Lärmbelästigung durch Windkraftanlagen folgende Immissionsrichtwerte:


In Industriegebieten

70 dB(A)

In Gewerbegebieten

tags

65 dB(A)

nachts

50 dB(A)

In Kerngebieten, Dorfgebieten und Mischgebieten

tags

60 dB(A)

nachts

45 dB(A)

In allgemeinen Wohngebieten und Kleinsiedlungsgebieten

tags

55 dB(A)

nachts

40 dB(A)

In reinen Wohngebieten

tags

50 dB(A)

nachts

35 dB(A)

In Kurgebieten, für Krankenhäuser und Pflegeanstalten

tags

45 dB(A)

nachts

35 dB(A)


Wird der zulässige Grenzwert überschritten, dann ist der Betrieb der Windkraftanlagen unzumutbar und verletzt den Anwohner regelmäßig in seinen nachbarschützenden Rechten. Die Nachbarschaft kann bereits vor Erteilung der Genehmigung Maßnahmen ergreifen, dass dem nachbarschützenden Gebot der Rücksichtnahme insoweit Rechnung getragen wird.



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verantwortlich: Rechtsanwalt Hans-Peter Weber, Bonn  +++   aktualisiert am 11.10.2004  +++  avaris-webdesign, bonn